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Welche Geister gibt es in Ghostbusters 3 - Symbolbild für Geister

Welche Geister gibt es in Ghostbusters 3

Ghostbusters: Legacy – der dritte Film der Originaltimeline aus dem Jahr 2021 – setzt auf ein besonderes Konzept: Die Geister des ersten Films kehren zurück. Nicht als Nostalgiestunt, sondern als vollständig integrierter Teil der Handlung. Egon Spengler hatte dreißig Jahre lang gewusst, dass Gozer wiederkommen würde – und alles, was er in Oklahoma aufgebaut hatte, diente der Vorbereitung auf genau diesen Moment.

Der Film heißt in Deutschland Ghostbusters: Legacy, im englischen Original Ghostbusters: Afterlife. Er ist das direkte Sequel zu Ghostbusters II (1989) und spielt in derselben Zeitlinie – Gozer, Zuul und Vinz Clortho sind keine Neuerfindungen, sondern Rückkehrer aus dem Original.

💡 Tipp: „Ghostbusters 3″ ist kein offizieller Titel – der Film heißt Ghostbusters: Legacy (deutsch) bzw. Ghostbusters: Afterlife (englisch). Er gilt als dritter Teil der Originaltimeline, da der 2016er Film ein eigenständiges Reboot war.

Alle Geister in Ghostbusters: Legacy (2021)

Der Film hat eine klare Geisterhierarchie: Am Ende steht Gozer – der uralte Gott, den die Ghostbusters 1984 bereits einmal besiegt haben. Um ihn zu beschwören, braucht es seine beiden Diener: Zuul als Torwächter und Vinz Clortho als Schlüsselmeister. Daneben gibt es neue Geister, die speziell für Legacy erschaffen wurden – allen voran Muncher, das neue Fan-Liebling.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=pdoBhb3_208

  • Muncher – Ein dicker, blauer Geist, der Metall frisst – buchstäblich. Er knabbert Eisenbahnschienen, Autokarosserien und was immer ihm in den Weg kommt. Muncher ist die humorvolle Neuentwicklung von Legacy: ein Geist ohne böse Absichten, aber mit einem unstillbaren Hunger auf alles Metallische. Gesprochen von Josh Gad. Seine Jagdsequenz durch die Stadt Summerville gehört zu den lebhaftesten Szenen des Films.

  • Zuul – die Torwächterin – Zuul ist kein eigenständiges Wesen, sondern ein Diener Gozers: die Torwächterin. Sie erscheint zunächst als dämonischer Terrorhund und besitzt dann Callie Spengler. Erst wenn Zuul und Vinz Clortho ihre „Energien vereinen“, kann das Tor für Gozer geöffnet werden. Zuul war bereits im ersten Ghostbusters-Film (1984) als Besitzer von Dana Barrett zu sehen.

  • Vinz Clortho – der Schlüsselmeister – Das Gegenstück zu Zuul: der Schlüsselmeister. Als Terrorhund flieht er aus der Mine und besitzt schließlich Gary Grooberson (Paul Rudd). Vinz Clortho und Zuul müssen zusammenkommen, bevor Gozer erscheinen kann – genau dasselbe Ritual wie 1984, nun wiederholt in Oklahoma.

  • Gozer the Gozerian – Der Hauptantagonist – zurück aus dem Originalfilm. Ein uralter interdimensionaler Gott, der in den 1920er Jahren von der Shandor-Sekte beschworen werden sollte und 1984 in Manhattan erschien. In Legacy kehrt er nach Summerville zurück, wo Ivo Shandor die größte Goldmine gebaut hatte – als Energiequelle für seine Rückkehr. Dargestellt von Olivia Wilde (ohne Namensnennung im Abspann), Geistform von Emma Portner, Stimme von Shohreh Aghdashloo.

  • Mini-Pufts – Die überraschendste Erfindung des Films. Anstelle eines einzigen riesigen Stay Puft Marshmallow Man gibt es in Legacy winzige, bösartige Miniaturversionen davon – etwa dreißig Zentimeter groß, in Massen auftretend und mit eigenem bösartigen Willen. Sie sabotieren Ecto-1 von innen, kämpfen gegeneinander in einem Supermarkt-Regal und sind dabei sowohl komisch als auch bedrohlich. Eine der kreativsten Ideen der gesamten Franchise.

  • Egons Geist – Egon Spengler (Harold Ramis) erscheint als unsichtbarer, aber spürbarer Geist in seinem Farmhaus. Er führt Phoebe durch sein Labor, hilft ihr beim Reparieren des Protonenpackers und ist – in einer der emotionalsten Szenen des Films – am Ende körperlich sichtbar, als die alten Ghostbusters sich verabschieden. Eine Hommage an Harold Ramis, der 2014 starb.

  • Minengeister (Kumpel-Geist / Miner Ghost) – Aus dem tiefen Schacht in Shandors Mine entweichen mehrere namenlose Geister, die Egon mit seinen Protonenstrahlen jahrzehntelang zurückgehalten hatte. Als Grooberson die Fallen sabotiert, strömen sie aus und terrorisieren die Stadt Summerville.

  • Bug-Eye Ghost und Flaming Phantasm – Zwei weitere namentlich katalogisierte Geister aus der Mine – ein kugelförmiger Geist mit überdimensionalen Augen und ein feuriger Phantomgeist. Sie tauchen kurz in den Chaos-Szenen auf, als die Geister aus der Mine entweichen.

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Muncher – das neue Maskottchen der Franchise

 

Muncher ist die Figur, die in Legacy die Rolle übernimmt, die Slimer im Original hatte: ein Geist mit eigenem Charakter, ohne direkte Bedrohung, aber mit viel Persönlichkeit. Wo Slimer grün, rotzig und schleimig war, ist Muncher blau, rundlich und unersättlich.

Muncher frisst Metall – das ist seine einzige Motivation. Er ist nicht böse, nicht aggressiv gegenüber Menschen, nur vollkommen besessen von seinem nächsten metallischen Snack. Das macht ihn zu einer der liebenswürdigsten Figuren des Films.

Die Jagd auf Muncher durch Summerville – Phoebe und Podcast mit dem alten Protonenblaster, Trevor mit Ecto-1 – ist einer der energetischsten Momente des Films. Und am Ende wird er gefangen eingesetzt, um die Metallstäbe des Waffenlagers wegzufressen. Selbst im Einsatz bleibt er seiner Natur treu.

Gozer und die Rückkehr der Terrorhunde

Was Legacy so wirkungsvoll macht, ist die konsequente Verbindung zur Originalmythologie. Gozer, Zuul und Vinz Clortho sind keine neuen Gegner – sie sind dieselben Wesen, die 1984 in Manhattan auftauchten. Die Frage des Films ist: Warum hat Egon Spengler alles verlassen und sich in einer kleinen Stadt in Oklahoma vergraben?

Die Antwort liegt in der Mine. Ivo Shandor – der Architekt des Spook Central-Hochhauses in New York – hatte unter Summerville eine der größten Goldfunde Nordamerikas angelegt. Gold als Energieleiter für psychokinetische Energie. Egon hatte das entdeckt und sein Leben damit verbracht, einen neuen Ausbruch Gozers zu verhindern.

Die Terrorhunde – Zuul und Vinz Clortho – sind dabei die Vorboten. Sie müssen zuerst menschliche Wirte finden und sich vereinen, bevor Gozer erscheinen kann. Diese Regel kennen Fans des Originals. Legacy macht sie zur tragenden Säule seiner zweiten Filmhälfte.

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Die Mini-Pufts – Gozers neue Destructor-Variante?

Eine offene Frage, die Legacy bewusst unbeantwortet lässt: Sind die Mini-Pufts eine neue Manifestation von Gozers Macht, oder sind sie etwas anderes? Im Original entstand der Stay Puft Marshmallow Man aus Rays unbewusstem Gedanken. In Legacy tauchen die Mini-Pufts auf, ohne dass erklärt wird, woher sie stammen.

Was klar ist: Sie sind bösartig, eigenständig und überaus gefährlich für ihre Größe. In einer der komischsten Szenen des Films kämpfen mehrere Mini-Pufts in einem Supermarktregal gegeneinander – brutal, grotesk und unmöglich, dabei nicht zu lachen.

Egons Geist – der emotionale Kern des Films

Von allen Geistern in Legacy ist Egons Geist der bedeutsamste – nicht wegen seiner Fähigkeiten, sondern wegen seiner Bedeutung. Harold Ramis, der Egon Spengler in allen vorherigen Ghostbusters-Filmen spielte, starb 2014. Jason Reitman entschied sich, Egon als zentralen Charakter des Films zu gestalten, obwohl er nicht mehr da war.

Egons Geist führt Phoebe, seine Enkelin, durch das Labor. Er hilft ihr. Und am Ende des Films taucht er für einen Moment körperlich auf – Rücken zur Kamera, aber eindeutig erkennbar – und verabschiedet sich von seinen alten Mitstreitern. Es ist einer der berührendsten Momente der gesamten Franchise.

Neue Geister, alte Götter

✅ Postives❌ Grenzen
Muncher ist eine originelle Neuschöpfung – humorvoll, einprägsam und mit eigenem Charakter ohne Slimer zu kopierenDie Minengeister bleiben namenlos und ohne Tiefe – sie sind Kulissenfüller, keine Charaktere
Die Rückkehr von Gozer, Zuul und Vinz Clortho ist konsequent und respektiert die OriginalmythologieGozer hat in Legacy deutlich weniger Screentime als im Original – als Endboss wirkt er fast übereilt eingeführt
Die Mini-Pufts sind eine der kreativsten Ideen der gesamten Franchise und funktionieren als Horror und Komödie zugleichDie Herkunft der Mini-Pufts bleibt ungeklärt – was entweder ein cleveres Offenlassen oder ein Versäumnis ist, je nach Perspektive
Zusammenfassung: In Ghostbusters: Legacy (2021) kehren Gozer, Zuul und Vinz Clortho aus dem Original zurück. Neu hinzu kommen Muncher (blauer Metallschlucker, Stimme Josh Gad), die Mini-Pufts (winzige bösartige Stay-Puft-Varianten), Egons Geist und diverse Minengeister. Der Film verbindet neue Figuren mit der Originalmythologie und endet mit einer Hommage an Harold Ramis.

Ghostbusters: Legacy hat bewiesen, dass die Geister des Originals noch immer funktionieren – nicht weil sie vertraut sind, sondern weil die Mythologie, die sie trägt, stark genug ist, eine neue Geschichte zu stützen. Gozer war 1984 der Endgegner. Dreißig Jahre später ist er immer noch der Endgegner. Das sagt alles über seine Stärke als Konzept.

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Häufige Fragen


In Ghostbusters: Legacy (2021) gibt es: Muncher (blauer Metallschlucker), Zuul (Torwächterin, besitzt Callie), Vinz Clortho (Schlüsselmeister, besitzt Grooberson), Gozer the Gozerian (Hauptantagonist), Mini-Pufts (winzige bösartige Stay-Puft-Varianten), Egons Geist sowie diverse Minengeister.

Muncher ist ein blauer, dicker Geist, der Metall frisst. Er taucht in der alten Shandor-Mine auf und terrorisiert die Stadt Summerville, indem er alles Metallische verschlingt. Gesprochen von Josh Gad, ist er die humorvolle Neuentwicklung von Legacy – das neue Fan-Maskottchen nach Slimer.

Ja. Gozer the Gozerian – der Hauptantagonist aus dem ersten Ghostbusters-Film von 1984 – kehrt in Legacy als Endboss zurück. Er wird von Olivia Wilde dargestellt (uncredited), mit der Stimme von Shohreh Aghdashloo.

Die Mini-Pufts sind winzige, bösartige Varianten des Stay Puft Marshmallow Man – etwa dreißig Zentimeter groß, in Massen auftretend und mit eigenem aggressivem Willen. Sie sabotieren Ecto-1 von innen und kämpfen in einer der komischsten Szenen des Films gegeneinander im Supermarktregal.

Egon Spengler (gespielt von Harold Ramis, 1944–2014) erscheint als Geist seines Farmhauses. Er führt seine Enkelin Phoebe durch sein Labor und hilft ihr, die Geisterjäger-Ausrüstung zu reparieren. Am Ende des Films erscheint er kurz körperlich sichtbar – eine Hommage an Harold Ramis, der 2014 verstarb.

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  • Beitrags-Kategorie:Film-und-Serien
  • Beitrag zuletzt geändert am:14. Juni 2026